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Was ist Monad (MON)?

Monad (MON) ist eine leistungsstarke Layer‑1‑Blockchain, die für Skalierbarkeit und Dezentralisierung entwickelt wurde. Sie gibt an, bis zu 10.000 Transaktionen pro Sekunde mit nahezu null Gebühren und Finalität in unter einer Sekunde zu liefern, während sie vollständig EVM‑kompatibel ist (kompatibel mit Ethereum‑Bytecode und RPC). Für Ethereum entwickelte Apps laufen auf Monad ohne Code‑Änderungen und Nutzer können sich mit vertrauten Wallets und Tools verbinden, während das Netzwerk auf Standard‑PC‑Hardware läuft, um eine breite Teilnahme von Validatoren zu fördern.

Wodurch sich Monad auszeichnet:

  • Es adressiert gezielt den wahrgenommenen Zielkonflikt zwischen Dezentralisierung und Performance, indem Durchsatz über Software‑Architektur statt über leistungsstarke Hardware oder Colocation erzielt wird. Siehe Whitepaper‑Übersicht: Designziel — den Kompromiss eliminieren.
  • Neuartige, namentlich benannte Architekturinnovationen, die spezifische Blockchain‑Engpässe angehen: MonadBFT (Konsens), RaptorCast (Blockübertragung), Asynchronous Execution (Pipelining von Konsens und Ausführung), Parallel Execution + JIT‑Kompilierung und MonadDb (Zustandsspeicherung).
  • Volle EVM‑ und Ethereum‑RPC‑Kompatibilität, sodass Ethereum‑Tools, Bibliotheken und Wallets sofort einsatzbereit sind.
  • Niedrige Systemanforderungen, sodass Validatoren auf Consumer‑Hardware laufen können und ein großes, geografisch verteiltes Validator‑Set ermöglichen, statt auf spezialisierte Infrastruktur zu setzen (monad.xyz und die Dokumentation).
  • Anspruchsvolle Leistungsziele (z. B. 10.000 TPS, 400 ms Blockfrequenz, ~800 ms Finalität) kombiniert mit einem Dezentralitäts‑zuerst‑Design (Whitepaper‑Zusammenfassung).

Das Monad-Whitepaper verspricht eine Layer‑1, die den traditionellen Zielkonflikt zwischen Dezentralisierung und Performance aufhebt, indem sie hohen Durchsatz durch Software‑Design und neuartige Architekturen erreicht. Zentrale Zusagen und Behauptungen aus dem Whitepaper umfassen:

  • Performance‑Ziele: 10.000 TPS, ~400 ms Blockfrequenz und ~800 ms Finalität.
  • Volle Kompatibilität mit EVM‑Bytecode und Ethereum RPC, sodass bestehende Ethereum‑Smart‑Contracts, Infrastruktur und Wallets ohne Änderungen funktionieren.
  • Ein großes, global verteiltes Validator‑Netzwerk, ermöglicht durch bewusst minimale Hardware‑Anforderungen, sodass jeder einen Node betreiben kann (monad.xyz).
  • Zentrale technische Innovationen: MonadBFT, RaptorCast, Asynchronous Execution, Parallel Execution + JIT Compilation und MonadDb, die Konsens, Übertragung, Ausführungspipelining, parallele Ausführung und Zustandsspeicherung adressieren.
  • Implementierung und Offenheit: Clients von Grund auf in C++ und Rust geschrieben (erster Client von Category Labs), mit wichtigen Komponenten als Open Source (GPL‑3.0) veröffentlicht. Das Whitepaper nennt außerdem den öffentlichen Mainnet‑Start am 24. November 2025 (siehe die Whitepaper‑Zusammenfassung unter docs.monad.xyz).

Monad verwendet einen eigenen byzantinisch fehlertoleranten Konsens namens MonadBFT — ein „frontier BFT“-Design, das Abstimmung (Agreement) und Ausführung ausdrücklich trennt, um das Tail‑Forking‑Problem zu vermeiden. Monad kombiniert MonadBFT mit unterstützenden Innovationen (z. B. RaptorCast, asynchrone/pipelined Ausführung und parallele Ausführung mit JIT‑Kompilierung), um den Durchsatz zu erhöhen und gleichzeitig Sicherheit sowie Dezentralisierung zu wahren.

Monad wurde vom Monad‑Team entwickelt (der erste Client wurde laut Whitepaper von Category Labs implementiert), um den traditionellen Zielkonflikt zwischen Dezentralisierung und Leistung aufzuheben. Das Projekt zielte darauf ab, eine leistungsstarke, vollständig EVM‑kompatible Layer‑1 bereitzustellen, die auf verbraucherüblicher Hardware läuft, sodass viele Validatoren teilnehmen können. Monad sammelte institutionelle Finanzmittel (unter anderem ein $19M Seed unter Führung von Dragonfly Capital im Feb 2023 und eine $225M Series A unter Führung von Paradigm im Apr 2024, gemeinsam mit Investoren wie Electric Capital, Greenoaks und Coinbase Ventures), um diese Mission zu unterstützen — den Aufbau einer schnellen, gebührenarmen Infrastruktur für hochfrequente, komplexe Anwendungen (Quelle).

Das öffentliche Mainnet von Monad wurde am 24. November 2025 gestartet, laut dem Projekt-Whitepaper (Monad — Whitepaper / Docs).

Sie verwenden MON auf dem Monad Layer‑1 ähnlich wie Assets auf Ethereum: Monad ist vollständig EVM‑Bytecode‑ und RPC‑kompatibel, sodass Solidity‑Smart‑Contracts, Infrastruktur, Tooling und Bibliotheken sofort funktionieren. Praktisch bedeutet das, dass Sie:

  • Mit vertrauten Wallets wie MetaMask verbinden, um MON zu senden/empfangen und mit dApps zu interagieren.
  • Ethereum‑Smart‑Contracts ohne Codeänderungen bereitstellen oder migrieren und von Monads hohem Durchsatz und niedrigen Gebühren profitieren.
  • Als Validator oder Node‑Betreiber einen Node auf handelsüblicher Hardware betreiben (Monads Design hält die Hardwareanforderungen bewusst niedrig), um an der Absicherung des Netzwerks teilzunehmen.

Für technische Details zur Ausführung, Speicherung und Tooling‑Kompatibilität siehe die Monad‑Dokumentation (MonadDb, Parallel Execution, EVM compatibility).

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Monad löst das Skalierbarkeits‑Trilemma der Blockchain, indem es hohen Durchsatz, nahezu gebührenfreie Transaktionen und Finalität in unter einer Sekunde bietet – ohne Dezentralisierung oder Sicherheit zu opfern. Es behebt gängige Probleme für Entwickler und Nutzer: langsame Transaktionen, hohe Gasgebühren und Netzwerke, die durch spezialisierte Hardware zur Zentralisierung drängen. Zentrale Wege, wie Monad das erreicht:

  • Hohe Leistung: zielt auf ~10.000 TPS mit Blöcken unter einer Sekunde und schneller Finalität, wodurch hochfrequente und komplexe Anwendungen realisierbar werden. (CoinGecko, Whitepaper)
  • Parallele und pipelined Ausführung: führt viele Transaktionen gleichzeitig aus und trennt Konsens von der Ausführung, um das Ausführungszeitbudget und den Durchsatz zu erhöhen. (Asynchronous Execution, Parallel Execution & JIT)
  • Neue Netzwerk‑ und Konsensmechanismen: Innovationen wie [MonadBFT] und [RaptorCast] reduzieren Konsens‑Engpässe und beschleunigen die Blockausbreitung. (Whitepaper)
  • Effiziente Zustands­speicherung: eine eigens entwickelte [MonadDb] für die kompakte und schnelle Speicherung des Ethereum‑Zustands. (Whitepaper)
  • Volle EVM‑Kompatibilität und vertraute Tools: Kompatibilität mit Ethereum‑Bytecode/RPC und Wallet‑Support (z. B. MetaMask) ermöglicht Entwicklern und Nutzern den Wechsel zu Monad ohne Änderungen an Smart Contracts. (CoinGecko, Monad site)
  • Zugängliche Dezentralisierung: niedrige Hardwareanforderungen erlauben Validatoren den Betrieb auf Consumer‑Geräten, was ein großes, global verteiltes Validator‑Set fördert, statt sich um teure Infrastruktur zu zentralisieren. (Whitepaper, Monad site)

Gemeinsam zielen diese Designentscheidungen auf die Kernanforderungen: Skalierbarkeit, geringe Kosten, Entwicklerkompatibilität und offene Teilnahme an der Validierung.

Ja — Kernbestandteile von Monad sind Open‑Source. Im Whitepaper wird angegeben, dass die monad‑bft‑Implementierung und der monad execution client unter der GPL‑3.0‑Lizenz veröffentlicht wurden und die ersten Clients in C++ und Rust implementiert sind (erster Client von Category Labs). Das bedeutet, dass das Protokoll und der Client‑Code dieser Komponenten öffentlich eingesehen und geprüft werden können. (whitepaper / docs, Monad site)

Monad ist ein leistungsfähiges Layer‑1, das von Haus aus auf 10.000 Transaktionen pro Sekunde und Finalität unter einer Sekunde abzielt. Diese Durchsatzwerte erreicht es durch Innovationen in der Softwarearchitektur statt durch aufwändigere Hardware — zu den zentralen Techniken gehören parallele Ausführung (gleichzeitige Verarbeitung mehrerer Transaktionen), die Trennung von Einigung und Ausführung, sodass Validatoren sich zuerst auf die Reihenfolge einigen und anschließend ausführen können, ohne den Konsens zu verlangsamen, sowie eine eigene Zustandsdatenbank namens MonadDb. Im Whitepaper werden weitere Primitive genannt, die Skalierbarkeit und Blockverbreitung verbessern, etwa MonadBFT (ein fortschrittlicher BFT‑Konsens), RaptorCast, asynchrone Ausführung (Pipelining von Konsens und Ausführung) und JIT‑/parallele Ausführung. Zusammen ermöglichen diese Funktionen hohen Durchsatz mit einem großen, global verteilten Validator‑Set bei nahezu null Gebühren (wie auf der Projektseite und bei CoinGecko vermerkt).

Die Dokumentation enthält keine expliziten Angaben zum Energieverbrauch oder zu CO2‑Emissionen von Monad. Sie betont jedoch, dass die Leistungsfähigkeit durch Software‑Design erzielt wird und nicht den Einsatz teurer, spezialisierter Hardware oder Colocation voraussetzt. Monad ist so konzipiert, dass es auf Consumer‑Hardware mit minimalen Systemanforderungen läuft, was eine breite Teilnahme von Validatoren fördert und die Abhängigkeit von energieintensiver Spezialhardware vermeidet (Whitepaper und Projektseite). Diese Designentscheidung verringert die Abhängigkeit des Protokolls von leistungsstarker Infrastruktur, doch die Quellen quantifizieren weder den Gesamtenergieverbrauch noch vergleichen sie die Emissionen mit denen anderer Chains.

Monads langfristige Vision ist es, „den Trade‑off zwischen Dezentralisierung und Performance zu beseitigen“ und zu einem Plug‑and‑Play, EVM‑kompatiblen Layer‑1 zu werden, das komplexe, hochfrequente Anwendungen unterstützt. Das Projekt will Ethereum‑Bytecode‑ und RPC‑Kompatibilität bieten, sodass bestehende Solidity‑Verträge, Wallets (z. B. MetaMask), Tools und Bibliotheken direkt funktionieren, und gleichzeitig Verbesserungen der Geschwindigkeit und der Kosten um Größenordnungen liefern (10,000 TPS, niedrige Gebühren, Finalität in unter einer Sekunde). Um dies zu erreichen, fokussiert sich Monad auf softwareseitige Innovationen (MonadBFT, RaptorCast, asynchrone und parallele Ausführung, JIT‑Kompilierung und MonadDb) und absichtlich geringe Hardwareanforderungen, damit ein großes, global verteiltes Validator‑Netzwerk die Blockchain sichern kann. Kurz gesagt: Monad möchte neue Klassen von EVM‑Produkten erschließen und das Ökosystem skalieren, ohne die Dezentralisierung zu opfern (Whitepaper und Projektseite).

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