Selbstverwahrung oder Verwahrstelle? So verwahrt SwissBorg deine Kryptos

Grüner Schild mit dem SwissBorg-Logo auf dunklem Hintergrund

In den letzten Tagen haben sich viele in der Krypto-Community dieselbe Frage gestellt: Sind meine Kryptos dort, wo sie sein sollten?

Anlass sind Berichte über abgeflossene Gelder von Ledger-Hardware-Wallets, die über einen Drittanbieter in Südostasien verkauft wurden. Ledger hat ein nicht autorisiertes Hardware-Implantat bestätigt, das in mindestens einem betroffenen Gerät gefunden wurde. Nach Angaben des Unternehmens hängen alle bestätigten Verluste mit diesem Händler zusammen, und die eigene Fertigung, die internen Systeme sowie die Direktvertriebskanäle sind nicht betroffen.

Hardware-Wallets bleiben für viele eine vernünftige Wahl. Die Nachrichten zeigen aber, von wie vielen Schritten Selbstverwahrung abhängt: wo ein Gerät gekauft wurde, wie es eingerichtet wurde und wo die Wiederherstellungsphrase aufbewahrt wird. Manche kümmern sich gern um all das. Andere geben die Verwahrung lieber bequem an ein reguliertes Unternehmen ab.

Beides ist legitim, und dieser Artikel erklärt, wie die zweite Möglichkeit bei SwissBorg funktioniert.

Was Selbstverwahrung von dir verlangt

Bei den Nachrichten dieser Woche ging es um die Lieferkette: Geräte wurden manipuliert, bevor sie bei ihren Besitzern ankamen. Das ist nur eine von mehreren Aufgaben, die bei der Selbstverwahrung beim Besitzer liegen.

Sicherheitsforscher nennen die häufigsten:

  • Nur echte Hardware über offizielle Kanäle kaufen, denn über inoffizielle Kanäle sind gefälschte und manipulierte Geräte im Umlauf.
  • Das Gerät selbst einrichten und jedes Gerät ablehnen, das mit einer bereits festgelegten Wiederherstellungsphrase ankommt.
  • Firmware-Updates nach ihrer Veröffentlichung installieren, und zwar nur über die offizielle App und Website des Herstellers, denn es gibt gefälschte Updates und gefälschte Begleit-Apps.
  • Jede Transaktion auf dem Bildschirm des Geräts selbst prüfen, denn Malware auf einem Computer kann Adressen verändern.
  • Die Wiederherstellungsphrase offline aufbewahren, geschützt vor Feuer, Wasser und Verlust, und niemals als Foto oder in der Cloud.
  • Phishing erkennen, das sich als Hersteller ausgibt.
  • Planen, wie eine Vertrauensperson an die Gelder kommen könnte, falls dir etwas zustößt.

Manche geben ihr Bestes, um all das zu bewältigen. Wenn du das lieber nicht möchtest, überträgt die verwaltete Verwahrung den Großteil dieser Arbeit an ein reguliertes Unternehmen, dessen Aufgabe genau das ist.

Bei SwissBorg betreibt BlockNodes die MPC-Verwahrungsinfrastruktur, hält die Schlüssel in zugelassenen Systemen und gleicht die Salden regelmäßig ab, unter Aufsicht der AMF.

Dein Teil: Die App über den offiziellen App Store aktuell halten, einen starken Passcode wählen und die Verzögerung für deinen Auszahlungsschutz festlegen.

Selbstverwahrung oder Verwahrstelle: So schneidet SwissBorg ab

Selbstverwahrung (zum Beispiel eine Hardware-Wallet)Verwahrung bei SwissBorg
Wer die Schlüssel hältDu, über ein Gerät und eine WiederherstellungsphraseBlockNodes SAS, mit MPC-Schlüsselverwaltung
Worum du dich kümmerstDas Gerät, seine Herkunft, seine Firmware und die WiederherstellungsphraseDein Smartphone, deinen Passcode und App-Updates
Wenn du deine Wiederherstellungsphrase oder dein Gerät verlierstDie Gelder sind möglicherweise nicht wiederherstellbarKeine einzelne Seed-Phrase kontrolliert deine Gelder; der Zugang wird über einen geprüften Wiederherstellungsprozess inklusive Identitätsprüfung wiederhergestellt
Um Gelder zu bewegenJeder mit der Wiederherstellungsphrase kann das, sofortDer Schlüssel deines Mobilgeräts plus dein SwissBorg-Passcode, danach die von dir gewählte (optionale) Auszahlungsverzögerung
RegulierungKein regulierter Verwahrdienst; du bist selbst verantwortlichMiCA-Zulassung A2026-011, beaufsichtigt von der AMF
Auf wen du dich verlässtAuf dich selbst und deinen Hardware-AnbieterAuf BlockNodes und die Systeme und Partner, die BlockNodes nutzt

Vier Schutzebenen zwischen deinen Kryptos und allen anderen

In den meisten Diskussionen über die Sicherheit von Börsen geht es darum, wie die Plattform Kryptos verwahrt.

Das ist wichtig, und wir gehen weiter unten darauf ein. Bei SwissBorg kontrollierst du aber drei der vier Schutzebenen selbst, und zwei davon sind unabhängig von der Sperre deines Smartphones.

Ebene 1: Nur dein autorisiertes Gerät kann handeln

Es gibt keinen Benutzernamen und kein Passwort, die auf einem anderen Gerät funktionieren.

Wenn du SwissBorg einrichtest, erzeugt dein Smartphone in seiner sicheren Hardware einen Geräteschlüssel, der das Gerät nie verlässt und beim Signieren deiner Anmeldungen und Auszahlungen mitwirkt.

Der Wechsel auf ein neues Smartphone ist ein geprüfter Prozess: Wenn dein Gerät als verloren oder gestohlen gemeldet wurde, wird dein bisheriges Gerät gesperrt und du erhältst eine E-Mail mit der Option „Das war ich nicht“.

Du weist mit deinem Passkey und deinem SwissBorg-Passcode nach, dass das neue Gerät dir gehört. Ohne Passkey durchläufst du eine mehrstufige Identitätsprüfung, die unser Team kontrolliert.

Zur zusätzlichen Sicherheit bleiben Auszahlungen nach einer Wiederherstellung per Passkey mindestens 24 Stunden gesperrt.

Eine 48-stündige Sperre gilt außerdem nach jeder Änderung deiner Telefonnummer oder E-Mail-Adresse.

Ebene 2: Dein SwissBorg-Passcode ist nicht der Code deines Smartphones

Für die Anmeldung und für Auszahlungen ist außerdem ein Schlüssel nötig, der aus deinem SwissBorg-Passcode abgeleitet wird.

Dieser Passcode gehört zu deiner SwissBorg-App, nicht zu deinem Smartphone. Er bietet also nur dann zusätzlichen Schutz, wenn er sich von dem Code unterscheidet, mit dem du dein Smartphone entsperrst. Unsere Empfehlungen:

  • Wähle eine Passphrase. Neben 4- und 6-stelligen Codes kannst du bei SwissBorg eine alphanumerische Passphrase mit mindestens 8 Zeichen festlegen. Mach sie lang, zufällig und einzigartig. Sieh dir unsere Anforderungen an den Passcode an.
  • Verwende nie den Code deines Smartphones, ein Datum mit persönlicher Bedeutung oder einen Code aus einer anderen App oder von einer Karte.
  • Entscheide, ob Biometrie zu dir passt. Wenn die Anmeldung per Face ID oder Fingerabdruck aktiviert ist, ersetzt die Biometrie die Eingabe deines Passcodes. Das ist für alltägliche Beträge bequem. Bei größeren Beständen solltest du überlegen, die biometrische Anmeldung zu deaktivieren und deinen Passcode einzutippen.

Beides kannst du unter Profil › Sicherheit ändern.

Ebene 3: Deine Verzögerung, mit dem Auszahlungsschutz

Der Auszahlungsschutz fügt jeder Krypto-Auszahlung von deinem Konto eine Wartezeit hinzu, auch bei Smart Send. Du wählst die Dauer, von 1 bis 180 Tagen, unter Profil › Sicherheit › Auszahlungsschutz. Standardmäßig ist er deaktiviert.

  • Die Verzögerung lässt sich nicht umgehen, nicht einmal durch den SwissBorg-Support.
  • Du kannst eine Auszahlung stornieren, solange sie aussteht.
  • Wenn du die Funktion deaktivierst, startet ein Countdown in Höhe der von dir festgelegten Verzögerung. Sie lässt sich also nicht abschalten und sofort umgehen.
  • Du kannst in der App weiterhin wie gewohnt tauschen und dein Portfolio verwalten.

Ebene 4: MPC-Verwahrung unter MiCA

Die Verwahrung bei SwissBorg erfolgt durch BlockNodes SAS, ein französisches Unternehmen, das von der Autorité des Marchés Financiers (AMF) gemäß der EU-Verordnung über Märkte für Kryptowerte (MiCA) zugelassen ist, Zulassungsnummer A2026-011, unter anderem für die Verwahrung und Verwaltung von Kryptowerten.

Die folgenden Angaben stammen aus der öffentlichen Zusammenfassung unserer Verwahrungsrichtlinie.

  • Kein einzelner Schlüssel, der gestohlen werden kann. Kryptos werden bei SwissBorg in Wallets verwahrt, die mit MPC (Multi-Party Computation) gesichert sind. Bevor eine Transaktion signiert wird, wird sie anhand von Freigaberegeln geprüft, die SwissBorg festlegt. Je nach Situation kann eine zusätzliche Freigabe durch unser Team nötig sein. Erst dann wird die Transaktion signiert, und dafür wird jedes Teilstück des MPC-Schlüssels benötigt. Kein Server hält einen vollständigen Schlüssel, und weder unser Team noch unser Technologieanbieter kann einen ganzen Schlüssel sehen oder verwenden. Es gibt keine einzelne Seed-Phrase, die deine Kryptos kontrolliert.
  • Getrennt gehalten. Deine Kryptos liegen auf anderen On-Chain-Adressen als die eigenen Vermögenswerte von BlockNodes, werden in Echtzeit erfasst und regelmäßig mit den On-Chain-Salden abgeglichen und sind von einem möglichen Insolvenzverfahren von BlockNodes nicht betroffen.
  • Weder verliehen noch verpfändet. BlockNodes verwendet deine Vermögenswerte nicht für eigene Rechnung und verkauft, überträgt, verleiht oder verpfändet sie nicht ohne deine Anweisung, außer aufgrund eines gültigen Gerichtsbeschlusses oder wie in den Nutzungsbedingungen festgelegt.
  • Haftung nach MiCA. BlockNodes haftet dir gegenüber für den Verlust von Kryptowerten, wenn der Verlust BlockNodes zuzurechnen ist. Ereignisse auf öffentlichen Blockchains, die BlockNodes nicht kontrolliert, sind ausgenommen.
  • Du kannst es prüfen. Gib auf unserer Proof-of-Liabilities-Seite deine Audit Credential ID ein, um zu bestätigen, dass dein Guthaben enthalten ist.

Passe deine Einstellungen an das an, was du hältst

Das sind Vorschläge, keine Vorgaben. Wähle, was zu der Höhe deiner Bestände und zur Häufigkeit deiner Auszahlungen passt.

AlltagIm AufbauLangfristig
App-Passcode6 Ziffern, nirgendwo sonst verwendetPassphrase, 8+ ZeichenPassphrase, lang und zufällig
BiometrieAn, für mehr KomfortDeine WahlAus: Passcode eintippen
Auszahlungsschutz1 bis 7 Tage7 bis 30 Tage30 bis 180 Tage
PasskeyFür die Wiederherstellung einrichtenFür die Wiederherstellung einrichtenFür die Wiederherstellung einrichten

Eine längere Verzögerung gibt dir mehr Zeit, eine Auszahlung zu stornieren, die du nicht veranlasst hast, bedeutet aber auch, dass du selbst keine Gelder schnell auszahlen kannst.

The SwissBorg Way: Richte dein Konto in drei Schritten ein

Wenn du die Verwahrung bei einem regulierten Anbieter bevorzugst, gehe in dieser Reihenfolge vor:

  • Sichere deine Anmeldung. Lege eine alphanumerische Passphrase fest, die du nirgendwo sonst verwendest, entscheide dich für oder gegen Biometrie und füge einen Passkey hinzu, damit du dein Konto wiederherstellen kannst.
  • Aktiviere den Auszahlungsschutz. Wähle eine Verzögerung von 1 bis 180 Tagen, die dazu passt, wie oft du auszahlst.
  • Einzahlen. Sende Kryptos von deiner bestehenden Wallet oder Börse und beginne mit einem kleinen Testbetrag.

Häufig gestellte Fragen zur Verwahrung bei SwissBorg (FAQ)

Bei der Selbstverwahrung hältst du die Schlüssel selbst, meist über eine Hardware-Wallet und eine Wiederherstellungsphrase, und du bist für jeden Schritt verantwortlich. Bei einer Verwahrstelle hält ein reguliertes Unternehmen die Schlüssel für dich. Bei SwissBorg erfolgt die Verwahrung durch BlockNodes SAS mit der MiCA-Zulassung A2026-011.

Deine Kryptos werden in Wallets verwahrt, die mit MPC (Multi-Party Computation) gesichert sind. Der Schlüssel ist in Teilstücke aufgeteilt, die an getrennten Orten liegen. Jede Transaktion wird zuerst anhand unserer Freigaberegeln geprüft, danach muss jedes Teilstück signieren. Kein Server hält einen vollständigen Schlüssel, und weder unser Team noch unser Technologieanbieter kann einen ganzen Schlüssel sehen oder verwenden.

Deine Kryptos liegen auf anderen On-Chain-Adressen als die eigenen Vermögenswerte von BlockNodes und sind von einem möglichen Insolvenzverfahren von BlockNodes nicht betroffen, wie in der Zusammenfassung unserer Verwahrungsrichtlinie beschrieben.

Ja. BlockNodes SAS, die SwissBorg-Dienste im EWR, in der Schweiz und im Vereinigten Königreich erbringt, ist von der AMF gemäß MiCA zugelassen, Zulassungsnummer A2026-011, unter anderem für die Verwahrung und Verwaltung von Kryptowerten.

MPC (Multi-Party Computation) teilt einen privaten Schlüssel auf unabhängige Systeme auf, sodass an keinem Ort ein vollständiger Schlüssel existiert. Eine Transaktion wird erst signiert, nachdem sie unsere Freigaberegeln erfüllt hat, und dann muss jeder Schlüsselanteil mitwirken.

Für Auszahlungen sind dein persönliches autorisiertes Gerät und dein SwissBorg-Passcode nötig. Zusätzlich kannst du den Auszahlungsschutz aktivieren, um jede Krypto-Auszahlung um 1 bis 180 Tage zu verzögern, ohne Möglichkeit zur Umgehung. Standardmäßig ist er deaktiviert.

Ja. Gib auf unserer Proof-of-Liabilities-Seite deine Audit Credential ID ein, um zu bestätigen, dass dein Guthaben enthalten ist.

Mehr dazu: Zusammenfassung der Verwahrungsrichtlinie, Auszahlungsschutz, MiCA Transparency Hub.

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Die Angaben zur Verwahrung in diesem Artikel beziehen sich auf BlockNodes SAS (AMF, MiCA A2026-011), die SwissBorg-Dienste im EWR, in der Schweiz und im Vereinigten Königreich erbringt. Die Dienste werden gemäß unseren Nutzungsbedingungen erbracht.

Dies ist eine Marketingmitteilung zu Kryptowerten. Kryptowerte sind sehr volatil. Du riskierst, dein gesamtes eingesetztes Kapital zu verlieren. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse. Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Finanzberatung dar. Mehr über die Risiken im Zusammenhang mit Kryptowerten erfährst du auf unserer Seite zur Risikoliste.