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Was ist Bitcoin?

13 April 2020

Was ist Bitcoin?
Bastien Muster

Bastien Muster

Head of Growth and Data

Was ist Bitcoin? Wie wird Bitcoin verwendet und woher stammt sein Wert? Bitcoin (oder BTC) ist eine digitale Währung, die im Januar 2009 eingeführt wurde. Sie bietet niedrigere Transaktionsgebühren als herkömmliche Online-Zahlungsmöglichkeiten und die Möglichkeit, Peer-to-Peer-Zahlungen vorzunehmen.

Da Bitcoin wie andere Kryptowährungen digital ist, gibt es keine physischen Bitcoins. Stattdessen werden die Guthaben in einem öffentlichen Logbuch (der Bitcoin-Blockchain) gespeichert, auf das jeder zugreifen kann. Bitcoins können zum Kauf von Produkten und Dienstleistungen verwendet werden (vorausgesetzt, der Verkäufer akzeptiert BTC als Zahlungsmittel) und haben im Laufe der Jahre auch als Anlageform an Beliebtheit gewonnen, vor allem seit sich im Jahr 2020 viele institutionelle Anleger daran beteiligten.

Im Gegensatz zu Fiat-Währungen, die von zentralisierten Regierungen verwaltet werden, ist Bitcoin dezentralisiert und hat keine zentrale Behörde.

Wenn du ein Bitcoin-Investor bist oder zum ersten Mal in Bitcoin investieren möchtest, ist es wichtig, sich erstmal über die Kryptowährung zu informieren und nicht nur nach einem Investitionsertrag zu suchen.

Wie funktioniert Bitcoin?

Um das Prinzip von Bitcoin besser zu verstehen, schauen wir uns ein konkretes Beispiel dafür an, wie herkömmliche Geldüberweisungen funktionieren.

Wenn du eine Wohnung von jemandem mietest, kannst du deine Miete direkt an diese Person überweisen. Dies kann jedoch schwierig, zeitaufwändig oder sogar unsicher sein, wenn du nicht am selben Ort wie diese Person wohnst, wenn du diese Transaktion häufig durchführen musst oder wenn du die Person nicht gut kennst und ihr daher dein Geld nicht anvertrauen möchtest.

Derzeit werden solche Transaktionen über Vermittler abgewickelt, die dafür sorgen, dass das Geld ordnungsgemäß ausgetauscht wird: die Banken.

Wenn du eine Rechnung bezahlst, wird der Vorgang wie folgt vereinfacht:

  1. Identifizierung: Du und die an der Transaktion beteiligte Person sowie deine jeweiligen Konten bei deinen Banken sind anhand eindeutiger Nummern identifiziert.
  2. Bestätigung der Transaktion: Die Abwicklung erfolgt verzögert zwischen den beiden Banken über ein internes, zentralisiertes Validierungsverfahren mit variablen Gebühren.
  3. Verbuchung der Transaktion: Die Transaktionsdaten werden zentral im Transaktionsregister der beteiligten Banken gespeichert.
Zahlungsvorgang bei einer Bank
Zahlungsvorgang bei einer Bank

Ein Vermittler bringt jedoch auch einige Probleme mit sich: Du musst unter anderem Vertrauen in den Dritten haben, die Transaktion kann Zeit in Anspruch nehmen, die Transaktionsdaten sind zentralisiert und diese Dienstleistung hat variable Gebühren, die durchaus hoch ausfallen können.

Die Frage, die wir uns bei Bitcoin und anderen Kryptowährungen stellen müssen, lautet: Ist diese Zentralisierung zwingend erforderlich, um sichere, zuverlässige, schnelle und kostengünstige Transaktionen zu ermöglichen?

Die Antwort ist nein, und Bitcoin bietet eine effiziente Alternative.

Anstatt den Weg über einen zentralen Vermittler zu gehen, ermöglicht das Bitcoin-Netzwerk eine nahezu sofortige Transaktion unmittelbar von einer Person zur anderen (Peer-to-Peer). Dies funktioniert wie folgt:

  1. Identifizierung: Jedes Mitglied kann durch eine Kennung (einen öffentlichen und einen privaten Schlüssel), die es dir ermöglicht, Bitcoin zu senden oder zu empfangen, identifiziert werden. Dies funktioniert ähnlich wie die IBAN im internationalen Bankensystem.
  2. Sichere Bestätigung der Transaktion: Um eine Transaktion zu bestätigen, müssen die beiden Adressen einfach mit einer einzigen sicheren komplexen Zeichenfolge übereinstimmen. Hier kommt die Kryptografie ins Spiel, die nichts anderes ist als ein extrem schwieriges mathematisches Problem, das nur von einer großen Anzahl von Computern gelöst werden kann. Und hier kommen die Miner ins Spiel: Jeder kann sich am Netzwerk beteiligen und mit seiner Rechenleistung zur Bestätigung von Transaktionen beitragen.

Transaktionsdaten: Sobald die Transaktion vom Netzwerk bestätigt wurde, wird der Bitcoin-Austausch durchgeführt und die Transaktionsdaten in einem Logbuch (einem s.g. Ledger) gesichert, das aus Blöcken besteht: der berühmten Blockchain. Das gesamte Logbuch wird an alle Mitglieder des Netzwerks verteilt. Somit ist das Vertrauen in die Transaktion nicht nur an eine Einrichtung wie eine Bank gebunden, sondern an Tausende Computer, die die ordnungsgemäße Durchführung des Vorgangs durch das Netzwerk mit fälschungssicheren Schlüsseln bestätigt.

Bitcoin (BTC) Zahlungsvorgang
Bitcoin (BTC) Zahlungsvorgang

Dies alles wird von einer Reihe von Computern (den so genannten "Minern" oder "Nodes") verwaltet, die den Bitcoin-Code ausführen und die Blockchain speichern (die Blockchain ist ein Transaktionsbuch, in dem jeder Block eine Sammlung von Transaktionen darstellt und die Blöcke in einer Kette miteinander verbunden sind).

Wie werden neue Bitcoins erzeugt?

Im Gegensatz zu Fiat-Währungen, bei denen die Regierungen eine unendliche Menge an neuem Geld drucken können, ist das Angebot an Bitcoins, die produziert werden, begrenzt auf 21.000.000.

Diese Bitcoins werden in einem Prozess namens "Mining", erzeugt, bei dem "Miner" ihre Computer einsetzen, um Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk zu verarbeiten. Dafür erhalten sie eine Bitcoin-Belohnung, wobei eine bestimmte Anzahl von Bitcoins für jeden neu erstellten Block in der Blockchain angeboten wird.

Bei diesem Prozess werden Computer eingesetzt, um komplexe Gleichungen zu lösen, und die Gleichungen werden mit der Zeit schwieriger (und erfordern mehr Rechenleistung), um zu verhindern, dass zu viele Bitcoins auf einmal erzeugt werden.

Seit Mai 2020 liegt die Blockrate bei 6,25 BTC pro Block. Diese Rate wird etwa alle vier Jahre (oder alle 210.000 Blöcke) in einem Prozess halbiert, der "Bitcoin halving" genannt wird. Im Laufe der Zeit steigt der Dollarwert von Bitcoin und damit auch der Wert der Belohnungen, auch wenn die Anzahl der BTC abnimmt. 

Vor der letzten Halbierung verdienten die Miners beispielsweise 12,5 BTC pro Block, zu einer Zeit, als Bitcoin etwas weniger als 10.000 $ wert war. Das bedeutete, dass der Dollarwert pro Block bei etwa 125.000 Dollar lag. Zum aktuellen Zeitpunkt liegt der Bitcoin-Preis bei 45.000 Dollar, was bedeutet, dass der aktuelle Dollarwert pro Block 281.250 Dollar beträgt.

Wodurch erhält Bitcoin seinen Wert?

Die große Frage für viele ist: Wodurch erhält Bitcoin seinen Wert? Und warum schwankt dieser Wert?

Bitcoin ist nicht nur eine digitale Währung, sondern auch ein Vermögenswert, der auf Handelsplattformen gekauft oder verkauft werden kann. Folglich wird sein Wert durch Angebot und Nachfrage bestimmt - es gibt ein begrenztes Angebot an Bitcoins, und die Menschen, die bereit sind, zu einem bestimmten Zeitpunkt das meiste für dieses begrenzte Angebot zu zahlen, bestimmen den Preis.

Wie Yuval Harari in Sapiens: A Brief History of Humankind schrieb: "Goldmünzen und Dollarscheine haben nur in unserer gemeinsamen Vorstellung einen Wert. Ihr Wert liegt weder in der chemischen Struktur des Metalls oder des Papiers noch in ihrer Farbe oder Form begründet. Geld ist keine materielle Realität - es ist ein geistiges Konstrukt. Es funktioniert durch die Umwandlung von Materie in Geist.

Warum sind die Menschen also bereit, so viel für Bitcoin zu bezahlen? Wie bereits erwähnt, ist das Angebot begrenzt, d. h. je mehr Menschen in Bitcoin investieren wollen, desto höher wird der Preis sein.

Die Nachfrage wird dann durch Faktoren wie folgende beeinflusst:

  • Die Blockchain-Technologie und ihre Vorteile, wie Sicherheit, Transparenz und Anonymität
  • Das Fehlen einer Zentralisierung, da einige Menschen Kryptowährungen gegenüber Vermögenswerten bevorzugen, die von Regierungen oder Banken kontrolliert werden
  • Bewährte historische Performance, da Bitcoin nun schon mehr als ein Jahrzehnt auf dem Buckel hat
  • Wachsende Anerkennung bei Institutionen und Mainstream-Investoren (was auch die Legitimität von Bitcoin als Anlageform erhöht)

Einer der größten Faktoren ist die Größe des Bitcoin-Netzwerks.

Der Eigenwert des Bitcoin-Netzwerks

Bitcoin ist ein gigantisches und wachsendes Peer-to-Peer-Netzwerk. Es ist möglich, den Wert des Netzwerks mit der Anzahl der Nutzer des Netzwerks zu verknüpfen. Wie im Internet gilt: Je mehr aktive Nutzer es gibt, desto wertvoller wird das Netzwerk.

Empirisch lässt sich allein anhand des Netzwerkwerts erkennen, wann das Netzwerk über- oder unterbewertet ist.

Bitcoin Network Value
Bitcoin Network Value

Der Nutzen und die Entwicklung von Bitcoin, die Spekulation

Aus technologischer Sicht entwickelt sich das Netzwerk dank seines Designs und der vielen Entwickler, die es nach und nach verbessern, weiter. Diese Entwickler haben das Potenzial, sich positiv auf den zukünftigen Wert von Bitcoin auszuwirken. 

Abgesehen von den technologischen Aspekten und seiner Verwendung als Werttauschmittel kann Bitcoin mit seiner begrenzten Anzahl von Token, seiner Sicherheit und Dezentralität als sicherer Hafen der Zukunft betrachtet werden.

Welche Risiken sind mit Bitcoin-Investitionen verbunden?

Obwohl Bitcoin ursprünglich nicht als Investition gedacht war, ist dies heute einer der Hauptanwendungsfälle des Token. 

Spekulanten wurden während seiner 'Bull Runs' im Mai 2011, November 2013, Juli 2017 und November 2020 von Bitcoin angezogen. Dies führte dazu, dass mehr Menschen (und ab 2020 auch Institutionen) von der Kryptowährung als Wertaufbewahrungsmittel und nicht als Tauschmittel angezogen wurden.

Wie alle Investitionen ist jedoch auch Bitcoin mit Risiken verbunden. Zu diesen Risiken gehören:

  • Marktrisiko: Bitcoin und Kryptowährungen sind für ihre Volatilität bekannt, wobei sowohl plötzliche Kurssprünge als auch Kurseinbrüche von über 30 % üblich sind. Die Gewinne mögen zwar höher sein als bei traditionellen Vermögenswerten, aber in der Vergangenheit waren auch die Verluste für diejenigen höher, die es sich nicht leisten konnten oder sich entschieden, die Kurseinbrüche nicht zu überstehen.
  • Regulatorisches Risiko: Da Bitcoin eine Alternative zu staatlichen Währungen ist, wurde er für illegale Aktivitäten genutzt. Aus diesem Grund versuchen viele Regierungen, die Verwendung und den Verkauf von Bitcoin zu regulieren und einzuschränken.
  • Sicherheitsrisiko: Obwohl Miner mit neuen Bitcoins belohnt werden, sind sie unter den heutigen Bitcoin-Investoren in der Minderheit. Stattdessen haben die meisten Bitcoin-Investoren ihre Token heute über Kryptowährungsbörsen erworben und halten sie bei diesen Kryptobörsen oder in digitalen Wallets. Da es sich bei Kryptobörsen und digitalen Wallets um virtuelle Systeme handelt, können sie durch Hacker, Fehlfunktionen und Malware gefährdet sein.
  • Betrüger: Leider gibt es viele Kryptowährungsbetrüger, die Anleger mit dem Versprechen hoher Erträge dazu verleiten, ihre privaten Schlüssel weiterzugeben, sich für betrügerische Dienste anzumelden oder Krypto-Assets zu übertragen. Dies ist ein Bereich, in dem die Anleger wachsam sein müssen, um ihr Vermögen zu schützen.

Wie man in Bitcoin investiert

Es gibt viele Möglichkeiten, in Bitcoin zu investieren, aber einer der einfachsten Wege, damit anzufangen, ist die SwissBorg-App.

Die SwissBorg-App ist in mehr als 100 Ländern verfügbar und ermöglicht es dir, 16 Fiat-Währungen einzuzahlen, die du in 17 verschiedene Kryptowährungen, einschließlich Bitcoin, umtauschen kannst, und das alles von deinem Telefon aus. Außerdem läuft jeder Tausch über die SwissBorg-Smart Engine, die vier verschiedene Kryptowährungsbörsen durchsucht, um bei jedem Kauf den besten Preis zu finden, und zwar an jeder Kryptobörse!

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